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Aus der Presse (2009)


Spende an Bürgerstiftung

Spende der Volksbank an Bürgersriftung

Mühlacker (ra). Einen Scheck über 2500 Euro zugunsten der Bürgerstiftung Mühlacker hat Ursula Schaier gestern in der Filiale der Volksbank Pforzheim in Empfang genommen. Die Bürgerstiftung hatte beim Tag der offenen Tür im neuen Mühlacker Volksbankhaus die Bewirtung übernommen, erklärte dazu Volksbank-Vorstandsmitglied Fritz Schäfer. Die dabei erwirtschafteten rund 600 Euro stockte die Volksbank zur Förderung der sozialen und kulturellen Projekte der Stiftung auf 2S00 Euro auf. Ulrike Pia Moosmann, die Eventmanagerin der Volksbank Pforzheim, verlieh ihrer Hoffnung Ausdruck, dass die Bürgerstiftung auch beim nächsten Tag der offenen Tür die Bewirtung übernehmen möge.
Bild: Ursula Schaier (3. v. re.) mit den Volksbankmitarbeitern Robert Morak, Ulrike Pia Moosmann, Fritz Schäfer, Eric Großmann und Jürgen Pfeiffer (v. li.).

(Mühlacker Tagblatt vom 17. November 2009, Bericht u. Foto: Appich)


Bürgerstiftung geht an die Arbeit

Neue Mühlacker Institution wählt ihren Vorstand und ihren Stiftungsrat und plant im Sommer ein erstes Projekt für Kinder

Die neue Bürgerstiftung Mühlacker wird aller Voraussicht nach schon im Sommer mit einem ersten Projekt an die Öffentlichkeit gehen.

Mühlacker. Geplant ist laut Ulf van Luijk ein Kinderferienprogramm, bei dem die Bürgerstiftung als Veranstalter in Erscheinung treten soll. Der evangelische Dekan und Mitinitiator der Bürgerstiftung Mühlacker wurde gestern gemeinsam mit Ursula Schaier und Wolf-Dieter Fuchslocher in den dreiköpfigen Vorstand gewählt.

Acht Mitglieder zählt der Stiftungsrat, der unter anderem die Aufgabe hat, die Arbeit des Vorstandes zu kontrollieren. In dieses Gremium wurden am Sonntagabend gewählt: Jochen Sämann (Vorsitzender), Katja Geigle, Valerie Wolf, Klaus Bernhardt, Frank Händle, Hasan Özer, Fritz Schäfer und OB Arno Schütterle. Wie Ulf van Luijk bei dem Treffen im katholischen Anton-Müller-Gemeindezentrum betonte, wolle die Stiftung ihre Projekte „in großer Transparenz miteinander angehen“.

Erstes Stiftungsforum am 17. Mai 2009
Breite Basis: Der neu gewählte Vorstand der Bürgerstiftung Mühlacker mit Dekan Ulf van Luijk, Ursula Schaier und Wolf-Dieter Fuchslocher (vorne, v. li.) im Kreise der Gründungsmitglieder. Nun möchte sich die Institution, die mit ihrem sozialen Engagement die Lücken in der staatlichen Förderung auffüllen will, rasch in der Bevölkerung bekannt machen.

Beim jüngsten Stiftungsstammtisch sei der Gedanke aufgekommen, ein Sommerferienprogramm für Kinder anzubieten, informierte van Luijk. „Wir werden versuchen, ehrenamtliche Helfer einzubinden.“ Sollten dennoch Kosten anfallen, könnten diese laut Ursula Schaier aus den Spenden für die Projektarbeit gedeckt werden.

Wie berichtet, hatte die Bürgerstiftung bereits bis Ende April ihr Stiftungskapital von mindestens 50000 Euro gesammelt. Ursula Schaier: „Aktuell beträgt unser Guthaben schon rund 60000 Euro.“ Zinsen aus dem Stiftungskapital zur Finanzierung von Projekten gebe es bislang noch keine.

Zur Wahl des Vorstandes und des Stiftungsrats waren gestern alle Förderer stimmberechtigt, die 1000 Euro oder mehr gestiftet haben. Laut Ulf van Luijk waren von diesen 46 Stiftern 33 anwesend.

Ziel des ersten Projektes im Sommer sei es vor allem, die Bürgerstiftung in der Stadt bekannt zu machen. „Weitere Dinge sind angedacht“, sagte der Dekan und lud alle interessierten Bürger zur Teilnahme am Stammtisch ein. Das nächste Treffen findet am Freitag, 19. Juni, 19 Uhr, im Hotel-Restaurant „Scharfes Eck“ statt.

(Mühlacker Tagblatt vom 18. Mai 2009, Bericht u. Foto: Ulrike Stahlfeld)


Mühlacker Tagblatt: „Aleviten unterstützen Bürgerstiftung”

Gemeinde spendet 300 Euro – Stifterforum tritt am kommenden Sonntag zur konstituierenden Sitzung zusammen

Die Alevitische Gemeinde hat den Erlös ihres Hallenflohmarkts der Bürgerstiftung Mühlacker gespendet.

MÜHLACKER. Am Mittwoch überreichte Vorsitzender Devran Baskaya einen Scheck über 300 Euro an Ursula Schaier und Dekan Ulf van Luijk. „Wir wollen in unserer Stadt etwas bewegen und etwas gemeinsam auf die Beine stellen“, betonte Baskaya, der schon an der Gründungsveranstaltung im März teilgenommen und sich gemeinsam mit seinen Vorstandskolleginnen Nurhanim Aygün und Ilkbal Erdogan in die Helferliste der Bürgerstiftung eingetragen hatte.

Die Alevitische Gemeinde der Senderstadt spendet für die Bürgerstiftung Mühlacker
Die Alevitische Gemeinde der Senderstadt spendet für die Bürgerstiftung Mühlacker. Rechts Dekan Ulf van Luijk.

Mitte Februar beschloss die Hauptversammlung der Alevitischen Gemeinde, einen Flohmarkt zugunsten eines gemeinnützigen Zwecks zu veranstalten, sagte  Aygün. Ohne sich festzulegen, wem der Erlös zufließen soll.

Die Auftaktveranstaltung zur Bürgerstiftung hat den Ausschlag gegeben, das Geld der gemeinnützigen, überkonfessionellen und überparteilichen Einrichtung zukommen zu lassen. Auch über die Bürgerstiftung hinaus engagierten sich die Aleviten sozial, erklärten Erdogan und Aygün. „Unsere Gemeinde ist Mitglied bei der Mühlacker Tafel, und wir arbeiten regelmäßig im Tafelladen mit.“

Am kommenden Sonntag tritt das Stifterforum der Bürgerstiftung zur konstituierenden Sitzung zusammen. Vorstandswahlen und die Verabschiedung der Satzung stehen auf der Tagesordnung. Danach, wenn die Stiftung durch das Regierungspräsidium und das Finanzamt anerkannt ist, „können wir richtig in die Arbeit einsteigen“, so Ulf van Luijk. „Viele Stifter, aber noch wenige Spender“ habe die Bürgerstiftung, sagte Ursula Schaier. Dabei ist die Einrichtung gerade zu Anfang, wenn die Erlöse aus dem Stiftungskapital noch spärlich sind, verstärkt auf Spenden angewiesen, war ihren Ausführungen zu entnehmen. Die Bürgerstiftung fördert soziale Projekte in der Senderstadt.

(Mühlacker Tagblatt vom 15. Mai 2009, Bericht u. Foto: Rainer Appich)


Mühlacker Tagblatt: „Bürgerstiftung nimmt Fahrt auf“

Stark besuchte Auftaktveranstaltung in Dürrmenz –
Bis jetzt 32 Stiftungsgründer
und 18 ehrenamtliche Helfer

Mühlacker – Brücken bauen zwischen dem Einzelnen und der Gesellschaft will die Bürgerstiftung Mühlacker, deren Gründung mit einer Auftaktveranstaltung im evangelischen Gemeindehaus von Dürrmenz auf den Weg gebracht wurde. Mit 105 Besuchern war die Resonanz unerwartet groß.

50 Personen hatten sich nach Angaben von Ursula Schaier im Vorfeld angemeldet. Mit über 100 Interessierten hätte niemand gerechnet, so das Gründerkreis-Mitglied.
Zu dem Kreis der Initiatoren gehören außerdem Klaus Bernhardt, Wolf-Dieter Fuchslocher, Fritz Schäfer, Bertram Schaier, Arno Schütterle, Katja Geigle, Renate Prager, Adam Schubert und Jochen Sämann sowie, als Sprecher, der evangelische Dekan Ulf van Luijk.
In einer Zeit von zunehmender Individualisierung und wachsender Gleichgültigkeit gelte es, den sozialen Zusammenhalt zu bewahren, betonte Fuchslocher. Dies zu leisten, sei der Staat allein nicht mehr in der Lage. Getragen vom Leitbild einer Bürgergesellschaft, trete man an, um als Bürger für den Bürger aktiv zu werden.
Die geplante Stiftung sei finanziell und politisch unabhängig. Ziel sei die Koordination und Vermittlung gemeinnütziger Aktivitäten. „Zweck der Stiftung ist die Förderung von Maßnahmen, die der Chancengleichheit, dem sozialen Frieden, dem Miteinander der Kulturen und Generationen und einer nachhaltigen Stadtentwicklung dienen“, zitierte Dekan Luijk aus der Satzung.

Was in Mühlacker erst auf den Weg gebracht wird, ist in Stuttgart längst Realität. Nach einem weiteren Vortrag von Schülern der Musikschule Gutmann stellte Irene Armbruster die Arbeit der vor sieben Jahren gegründeten Bürgerstiftung Stuttgart vor. „Die Stadt wird sich verändern, und Sie werden sich verändern“, prognostizierte die Geschäftsführerin.

Mittlerweile gebe es in Deutschland 167 Bürgerstiftungen. Deren jeweilige Ausgestaltung hänge von den Menschen ab. Zwar verfügt die Stiftung Stuttgart über ein Kapital von fünf Millionen Euro, doch die Geschäftsführerin beruhigte die Mühlackerer: „Auch mit wenig Geld ist was zu bewegen.“ Sie forderte die Teilnehmer auf, neue Ideen zu wagen, strategisch zu denken, den Kontakt zu ungewöhnlichen Leuten zu suchen, einen langen Atem zu haben und vor allem nachhaltige Projekt zu fördern. Dies gelte auch für die in Stuttgart ausgearbeiteten Kinderprojekte.

Für Mühlacker nannten Renate Prager und Klaus Bernhardt erste Beispiele. Sie erzählten von einer Frau, die sich keinen Rollstuhl leisten kann, von einer kranken Mutter, die nicht in der Lage ist, ihre fünf Kinder zu versorgen, und von alten vereinsamten Menschen. Um solchen Menschen tatkräftig zu helfen, haben sich gestern viele Menschen in Listen eingetragen. 18 Bürger wollen ehrenamtlich helfen. 32 Personen oder Einrichtungen sind bisher Stiftungsgründer geworden, die mindestens 1000 Euro stifteten. Die zur Gründung einer Bürgerstiftung notwendige Summe von 50000 Euro wurde gestern noch nicht ganz erreicht. Ursula Schaier ging jedoch davon aus, dass dies bis April der Fall sein werde. Dann soll die offizielle Gründung der Bürgerstiftung stattfinden.

(Mühlacker Tagblatt vom 9. März 2009, Ulrike Stahlfeld)

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