Headerbild

Aus der Presse


1. Mühlacker Bürger-Frühstück

Sonntag, 2. Juli auf dem Maulbeerbaumplatz in den Enzgärten Mühlacker

Das Mühlacker Tagblatt schreibt:
Bürgerfrühstück macht Appetit auf mehr

Ein Glas Sekt zum Auftakt: Das erste Mühlacker Bürgerfrühstück erweist sich prompt als Erfolg. Zahlreiche Teilnehmer lassen es sich in fröhlicher Atmosphäre schmecken. Fotos: Stahlfeld

Teilnehmer genießen geselliges Beisammensein in den Enzgärten – Neuauflage im nächsten Jahr bereits geplant
Premiere gelungen: Das erste Mühlacker Bürgerfrühstück am gestrigen Sonntag auf dem Maulbeerbaumplatz in den Enzgärten hat Appetit auf mehr gemacht. Bei einer Tasse Kaffee und frischen Brötchen wurde bereits eine Neuauflage im kommenden Jahr geplant. [weiter ...]



Treffpunkt über die Gartenschau hinaus

Mühlacker Bürgerstiftung weiht Grünes Bürgerforum ein – Viele Spender haben zur Realisierung beigetragen

Fast auf den Tag genau fünf Jahre nach dem Startschuss für das Projekt „Grünes Bürgerforum“ haben Mitglieder und Freunde der Mühlacker Bürgerstiftung das Bauwerk offiziell eingeweiht.

Wie viele Förderer das Projekt Grünes Bürgerforum unterstützt haben, wird bei der Enthüllung der Stiftertafel durch den Mühlacker Oberbürgermeister Frank Schneider (2.v.re.) deutlich. Mit ihm freuen sich Ursula Schaier vom Vorstand der Bürgerstiftung (re.), Architektin Tanja Gerst (v.li.), Frank Händle, Dekan Ulf van Luijk und Wolf-Dieter Fuchslocher. Foto: Läkemäker

Mühlacker. Als erste Nutzer machten am Samstag Mitglieder der Interkulturellen Theatergruppe Lust auf ihre Premiere des Stücks „Ronja Räubertochter“.

Während der Gartenschau wird das Grüne Bürgerforum, das zwischen der neuen Eingangstreppe und dem Pavillon der Musikschule Gutmann entstanden ist, dienstags bis samstags für die „Atempause am Mittag“, eine Veranstaltungsreihe der Kirchen, genutzt. Auch Mühlackers Besucher aus der italienischen Partnerstadt Bassano del Grappa nutzen das Forum für einige Auftritte. Dennoch betonte Bürgerstiftungsvorstandsmitglied Wolf-Dieter Fuchslocher bei der Einweihung am Samstagvormittag, dass das Grüne Bürgerforum keineswegs gezielt für die Gartenschau gebaut worden sei, sondern um den Bürgern der Stadt einen Treffpunkt, einen Ort des Austauschs und des Zusammenkommens zu schaffen.

Um den Bürgern diesen Treffpunkt ermöglichen zu können, seien viele Menschen, gute Ideen, Zeit und Geld zusammengekommen, so Bürgerstiftungsvorstandsmitglied Dekan Ulf van Luijk. Wie viele sich eingebracht haben, lässt sich anhand der Stiftertafel ablesen. Auf dieser Tafel ist vermerkt, wer gegen eine Spende einen Kieselstein erworben hat, um den Bau des Grünen Bürgerforums zu unterstützen.

Neben den finanziellen Spendern hat Architektin Tanja Gerst unentgeltlich viele Pläne beigesteuert, und auch Bürgerstiftungsmitglied Frank Händle habe das Projekt von der ersten Minute an vorangetrieben, wie Fuchslocher erläuterte. „Ohne diese beiden wüsste ich nicht, ob dieses Projekt so realisierbar gewesen wäre“, betonte Fuchslocher.

Händle ließ im Anschluss den Projektablauf Revue passieren. Dabei betonte er, dass der jetzige Standort nicht der Favorit der Bürgerstiftung gewesen sei. Schließlich wollte man ursprünglich auf die ruhigere Dürrmenzer Seite – aber inzwischen sei er „gar nicht mehr so unglücklich“ über den stadtnahen Standort. Tanja Gerst als verantwortliche Architektin und Bürgerstiftungsmitglied erklärte, wie es zur Form des Grünen Bürgerforums kam. Die ursprüngliche Zielsetzung sei gewesen, Lesungen oder Freiluftunterricht anbieten zu können. Entsprechend würden sich die vier ovalen Betonreihen in den Hang einfügen und einen Platz in der Mitte bieten. Wie sie betont, seien zu einem guten Platz eine gute Idee und ein gutes Team gekommen – das alles habe zum Gelingen des Projekts beigetragen.

Der Interkulturellen Theatergruppe war es dann vorbehalten, das Grüne Bürgerforum mit Leben zu erfüllen. Mit einem Ausschnitt ihrer Probenarbeit zum Theaterstück „Ronja Räubertochter“ warben sie für ihre Premiere im Sommer. „Wir haben uns für ein Stück von Astrid Lindgren entschieden“, erklärte die Teilnehmerin Serpil Aygün, „weil sie Kulturen verbindet – und weil wir sie alle lieben.“ Im Anschluss lud die Bürgerstiftung Mühlacker zu Kaffee und Brezeln und damit zum ersten Mühlacker Bürgerfrühstück ein. Ab dem kommenden Jahr soll sich dieses etablieren – dann mit Tischreservierungen, für die man als Gegenleistung einen Obolus an die Bürgerstiftung spendet (wir berichteten).

(Mühlacker Tagblatt vom 27.04.2015, Text: Ramona Deeg, Foto: Läkemäker)



Stein an Stein fürs Bürgerforum

Gartenschau-Projekt der Bürgerstiftung Mühlacker wird aufgebaut

Besuch der Bürgerforum-Baustelle auf dem Gartenschaugelände: Armin Dauner, Tanja Gerst, Ursula Schaier und Winfried Abicht (v. li.). Foto: Deeg

Mühlacker. Was mit ersten Entwürfen vor zwei Jahren begonnen hat, ist nun auf der Zielgeraden angekommen: das grüne Bürgerforum der Bürgerstiftung Mühlacker auf dem Gartenschaugelände. Gestern Vormittag hat die Endmontage der neun großen anthrazitfarbenen Betonblöcke begonnen. In einem sind sich alle Beteiligten einig: „Schön sind sie geworden.“ Das sagt sowohl Ursula Schaier, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung, als auch die verantwortliche Architektin Tanja Gerst. Lob gibt es auch seitens der Stadtverwaltung von Bürgermeister Winfried Abicht und Gartenschau-Projektleiter Armin Dauner. „Es ist wunderschön – und der Platz ist optimal gewählt.“

Das Bürgerforum entsteht zwischen der Eingangstreppe ins Gelände und der Musikschule Gutmann. „Es fügt sich schön ins Gelände ein“, so Gerst. Dennoch hebt es sich durch die Farbgebung ab und verleiht dadurch dem Bürgerforum ein Alleinstellungsmerkmal.

Noch nicht endgültig geklärt ist, wie der Bodenbelag des Forums aussehen soll. Favorisiert werden Ziegelsteine, zwischen denen noch Gras wachsen könnte. Das würde zum einen dem historischen Mühlacker Tribut zollen und zum anderen vom Farbton auch gut zum Rathaus passen, das man auf der anderen Seite der B10 sieht.

360 symbolische Steine für das grüne Bürgerforum verkauft

Anfängliche Bedenken, dass der Straßenlärm Veranstaltungen übertönen könnte, sind weniger geworden. „Wir werden nun wahrscheinlich mit Mikrofonen arbeiten“, erklärt Schaier. Die neun Anthrazit-Blöcke sollen, sobald sie fertig an Ort und Stelle stehen, rund 70 Menschen eine Sitzgelegenheit bei kleinen Veranstaltungen oder einfach nur zum Ausruhen bieten. Eines ist Ursula Schaier auch wichtig: „Natürlich wird unser grünes Bürgerforum barrierefrei zugänglich sein.“

Finanziert wurde das grüne Bürgerforum aus Spenden. So verkaufte die Bürgerstiftung grün-lackierte Kieselsteine an Unterstützer, um den Bau zu finanzieren. 360 symbolische Steine sind von insgesamt rund 100 Käufern erworben worden.

Auch auf den anderen Baustellen des Mühlacker Gartenschaugeländes geht es voran. Doch noch haben alle Beteiligten viel Arbeit vor sich, ehe die „Enzgärten“ am 9. Mai kommenden Jahres für die Besucher ihre Pforten öffnen.

(Mühlacker Tagblatt vom 26.03.2014, Text u. Foto: Ramona Deeg)



Bürgerstiftung unterstützt Theatergruppe

1000 Euro für interkulturelles Projekt

Johannes Bastian und Ursula Schaier von der Bürgerstiftung übergeben den Scheck ab Hasan Özer, der ihn stellvertretend entgegennimmt. Rechts daneben steht Theaterpädagoge Ralf Puhane, der für die Theaterarbeit verantwortlich ist. Foto: privat

Mühlacker (pm). Unter dem Beifall der Teilnehmer haben Vertreter der Bürgerstiftung Mühlacker einen Scheck über 1000 Euro an die kürzlich gegründete Interkulturelle Theatergruppe überreicht. Das Projekt hat das Zusammenwirken von Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen zum Ziel (wir berichteten). Unter der Leitung des Theaterpädagogen Ralf Puhane ist auch ein öffentlicher Auftritt im Grünen Bürgerforum während der Gartenschau 2015 geplant. Die Bürgerstiftung werde die weitere Entwicklung des Teams mit großer Aufmerksamkeit verfolgen, heißt es in einer Pressemitteilung. Weitere Interessenten für die Interkulturelle Theatergruppe sind willkommen.

(Mühlacker Tagblatt vom 11.12.2013, Text: pm, Foto: privat)



Viele kleine grüne Daumen

Bei Gärtnermeister Martin Rudolf gehen Kinder auf Tuchfühlung mit Pflanzen und Erde

Mühlacker. Wie Pflanzen wachsen, warum sie so verschieden sind und was sie zum Leben brauchen, konnten Jana, Laura, Melissa, Lara, Emmi, Milena und Luise, Lars, Luis und Raphael in zwei „grünen Stunden“ bei Gärtnermeister Martin Rudolf lernen. Eigentlich hätte die Gärtnerei wegen Betriebsferien geschlossen, aber beim Ferienprogramm der Bürgerstiftung mitzumachen, war klare Sache für den Chef der vielen langen Glashäuser. Durch eines führte Rudolf seine kleinen „Lehrlinge“, die anschließend selbst rund 50 Fleißige Lieschen umtopfen durften.

Als Assistentinnen waren Ursula Schaier von der Bürgerstiftung, Herta Gutmann, Christina Henle und Christiane Sämann dabei. Helfend griffen sie hier und da ein, und manchmal fiel es ihnen sichtlich schwer, die Kleinen alleine werkeln zu lassen. Die aber hörten aufmerksam zu, wenn Rudolf erklärte, warum die blühende Pflanze genau so und nicht anders umgetopft werden durfte. „Wichtig ist auch ein Gießrand. Ihr drückt rundum am Rand des Topfes die Erde etwas tiefer, damit das Gießwasser nicht überlaufen kann.“

„Ist das richtig so?“, fragte Lisa lieber nochmals nach, ehe sie ihre, nun mit frischer Erde versorgte Blume in einen extra Kasten stellte. Schneller als gedacht nahm die Menge der Töpfe auf dem großen Rollwagen ab. „Müssen wir die nachher auch gießen  ?“, wollte Luis wissen. „Natürlich, die müssen doch jetzt zu trinken haben, damit sie wurzeln können“, und dann war die Gaudi mit der Wasserbrause groß. Die hätte jeder gerne bedient und am liebsten damit schnell auch mal rundum das kühle Nass verteilt. „Das habt ihr toll gemacht, sieht alles jetzt sehr schön aus“, bedankte sich der Meister bei seinen Eleven.

Luis dachte praktisch: „Können wir die mit nach Hause nehmen  ?“ Die eigentlich nicht, aber jeder Teilnehmer erhielt am Schluss eine Erdbeerpflanze, einige blühten noch, andere hatten schon blassrote Früchte. Aber noch war der Arbeitseinsatz nicht zu Ende. Wo etwas wächst, muss es vorher einen Samen gegeben haben. Und um diese „Früchte“ ihrer Arbeit selbst wachsen zu sehen und zu erfahren, wie der sorgsame Umgang mit Erde und einer Handvoll Samen Ernte bringen kann, reichte Rudolf den gespannt zu ihm aufsehenden Kindern eine weiße Schale.

Was tun damit? „Bis zum Rand Erde hinein, genau einebnen und dann, seht jetzt bitte genau her, den Samen aus dem Tütchen mit einer zittrigen Hand dünn auf der Oberfläche verteilen, danach die Schale immer schön feucht halten“, kam die klare Anweisung vom Chef. Gesät wurde Kresse. „Die kann bei euch im Kinderzimmer auf der Fensterbank stehen, und ihr könnt das Wachsen beobachten.“ Prima klappte auch dies, nur mit dem Zittern hatte es noch etwas gehapert.

Was wächst denn da? Gärtnermeister Martin Rudolf hat aufmerksame Schüler. Filitz

„In diesem Jahr ist die Gruppe altersmäßig sehr geschickt zusammengestellt, von den Sechs- bis Neunjährigen fühlt sich niemand über- oder unterfordert“, zog Martin Rudolf ein Fazit. Kindgemäß hatte er in groben Zügen „Natur“ erklärt.

„Für mich ist wichtig, die Erfahrung weiterzureichen, dass es einen Sinn macht, Erde mit den Händen zu fühlen, eine Pflanze mit allem Lebensnotwendigen wie Dünger, Licht, Luft und Sonne zu versorgen, weil sie sonst eingeht. Spätestens, wenn ihre Kresse die ersten grünen Spitzen zeigt, werden die Kinder die Zusammenhänge noch besser verstehen. Vielleicht werden sie auch beim Anblick verkümmerter Pflanzen etwas nachdenklich und überlegen, was da versäumt wurde. Wie man es richtig machen kann, konnten sie heute lernen.“

(Mühlacker Tagblatt vom 08.08.2013, Text u. Foto: Eva Filitz)



Spaß beim Hobeln und Schmirgeln

Mühlacker (vh). Auf spannende Weise haben im Rahmen des Kinderferienprogramms in Mühlacker die Teilnehmer an einem gemeinsamen Angebot der Firma Heinzelmann und der Bürgerstiftung einen Einblick in klassische Handwerksberufe gewonnen: Im Betrieb an der Industriestraße konnte ein knappes Dutzend junger Gäste eigene Stelzen bauen.

Stelzen-Bauer bei der Arbeit: Matthias Fleig zeigt den Kindern, wie leicht es ist, etwas mit eigenen Händen herzustellen. Fotomoment

Ein Ziel sei es, Kinder für das Handwerk zu begeistern, machte Matthias Fleig, Geschäftsführer der Zimmerei, Schreinerei und Glaserei, deutlich. Hobeln, schmirgeln, schrauben – die Begeisterung, etwas mit eigenen Händen zu schaffen, war groß. „Eine super Idee  !“, bewertete Matthias Fleig den von der Stiftung initiierten Nachmittag. Das Vorstandsmitglied Ursula Schaier und der Vorsitzende des Stiftungsrats, Jochen Sämann, überzeugten sich selbst vom Engagement der Kinder, die ihre selbst gefertigten Stelzen umgehend testeten: „Die sind mit Eifer dabei.“

(Mühlacker Tagblatt vom 01.08.2013, Text: vh, Foto: Fotomoment)



Bürgerstiftung unterstützt Naturschule

1000 Euro als spontane Spende

Ötisheim-Schönenberg. 1000 Euro hat die Bürgerstiftung Mühlacker dem Verein Araneus für die Naturschule Stromberg gespendet. Am Montagabend übergaben die Vorstandsmitglieder Ursula Schaier und Wolf-Dieter Fuchslocher die Spende.

„Ich bin auf dem Land aufgewachsen“, erklärte Ursula Schaier. Dazu gehöre auch, die Natur zu erleben – so wie es die Naturschule Stromberg ermöglicht, die mit der spontanen Spende unterstützt werden soll.

Klemens Köberle von Araneus, dem Trägerverein der Naturschule, führte bei der Spendenübergabe zahlreiche Mitglieder der Bürgerstiftung durch die Naturschule, die pro Jahr von 1200 bis 1500 Kindern besucht wird, um mehr über die heimische Tier- und Pflanzenwelt kennenzulernen.

Ursula Schaier von der Bürgerstiftung übergibt an die Araneus-Vorstandsmitglieder Klemens Köberle und Sabine Pörner (vorne v. re.) 1000 Euro für die Naturschule Stromberg. Foto: Fotomoment

(Mühlacker Tagblatt vom 17.07.2013, Text u. Foto: Volker Henkel)



Wer hat den Bürgerpreis verdient?

Bürgerstiftung Mühlacker bittet um Vorschläge für die Verleihung der Auszeichnung am 3. Mai

Die Vorstandsmitglieder der Bürgerstiftung, Wolf-Dieter Fuchslocher und Ursula Schaier. mit der Ehrennadel, die seit 2011 für herausragendes soziales Engagement verliehen wird. ArchivfotoMühlacker. Gesucht sind Menschen, die anpacken statt nur zu reden. Stille Helden des Alltags, die sich in selbstverständlicher Weise einbringen und nicht andere ihrem Schicksal überlassen. Vorbilder, die sich kümmern und mit ihrem sozialen Engagement die Welt ein wenig besser machen. Gesucht sind Menschen, die Respekt und Anerkennung verdienen – den Bürgerpreis der Bürgerstiftung Mühlacker.

Zum dritten Mal verleiht die gemeinnützige Institution in diesem Jahr ihre Auszeichnung, bestehend aus Ehrennadel und Ehrenurkunde und dotiert mit 500 Euro für soziale Zwecke, an einen Menschen – oder eine Gruppe –, die sich in vorbildlicher Weise für die Allgemeinheit und das Miteinander in Mühlacker einsetzt. Dafür bittet die Bürgerstiftung um Vorschläge für Kandidaten, an denen es unter dem Sender nicht mangeln sollte.

Neben Einzelpersonen kommen auch Verbände, Vereine und Initiativen für den Bürgerpreis infrage. Einzige Voraussetzung: Der oder die Bewerber sollten sich seit mindestens drei Jahren ohne ein direktes Eigeninteresse unentgeltlich für das Gemeinwohl engagieren. Ob jung, ob alt, ob erfahrener Helfer oder hochmotivierter Neuling – die Jury, der die drei Vorstandsmitglieder und acht Mitglieder des Stiftungsrates angehören, freue sich geradezu auf die Qual der Wahl, heißt es aus dem Vorstand der Stiftung. Die Vorschläge sollten jeweils kurz begründet sein, Eigenvorschläge würden nicht akzeptiert.

Bisherige Preisträger sind, bei der Premiere 2011, Siegfried Seiter aus Dürrmenz, der sich ebenso in vielfältiger Art und Weise für seine Mitmenschen starkmacht, wie es Marga Kucher tat, die den Bürgerpreis im Mai 2012, ein halbes Jahr vor ihrem Tod, in Empfang genommen hatte.

Die Verleihung des Bürgerpreises bedeutet nicht nur eine Würdigung der Preisträger und ihrer Arbeit, sondern soll auch ein Signal nach außen sein, dem Beispiel zu folgen. Die Preisverleihung in der historischen Kelter, die in diesem Jahr am 3. Mai stattfindet, gilt als einer der Höhepunkte im Jahreskalender der Stiftung, die es sich als gemeinnützige, überkonfessionelle und überparteiliche Einrichtung von Bürgerinnen und Bürgern für die Menschen in Mühlacker zum Ziel gesetzt hat, Projekte zu fördern, die wichtig für das Miteinander in der Stadt sind. Initiativen, die getragen werden von Menschen, die handeln statt zuzuschauen. Menschen, die den Bürgerpreis 2013 verdienen.
  • Bis zum 6. April können Vorschläge bei der Bürgerstiftung Mühlacker, Friedrichstraße 24 in Mühlacker, eingereicht werden. Auch Einsendungen per Mail an info@buergerstiftung-muehlacker.de sind willkommen. Informationen zum Bürgerpreis gibt es auch im Internet unter www.buergerstiftung-muehlacker.de.
 (Mühlacker Tagblatt vom 27.03.2013, Text: Thomas Eier; Foto: Archiv)



Mit einer Spende haben Beate Slobodkin und Klaus Sämann das „Grüne Bürgerforum“ der Bürgerstiftung unterstützt, dessen Vorstandsmitglied Ursula Schaier (Mitte) die Spende entgegennimmt. Foto: Fotomoment

Verkaufserlös fließt an Projekt der Bürgerstiftung

Mühlacker (vh). Zum zweiten Mal hat Bäckermeister Hans-Dieter Slobodkin ein Brot zum 90-Jahr-Jubiläum des Kaufhauses Sämann in Mühlacker verkauft. Nach der ersten Aktion im August 2012 fand eine zweite im Januar statt. Über 100 verkaufte Laibe des Jubiläums-Quarkbrotes legten Zeugnis vom Erfolg ab. Ein Euro je Laib war für die Bürgerstiftung Mühlacker bestimmt. Vorstandsmitglied Ursula Schaier nahm die Spende entgegen, die Klaus Sämann vom Kaufhaus Sämann aufgerundet hatte. Das Geld soll der Projektgruppe „Grünes Bürgerforum“ innerhalb der Bürgerstiftung zugutekommen. Sie will zum Mühlacker Grünprojekt 2015 ein Atrium bauen. Dieses soll für Veranstaltungen verschiedenster Art genutzt werden. „Mit jeder Spende kommen wir unserem Ziel näher“, so Ursula Schaier. Beate Slobodkin und Klaus Sämann würdigten den Atriumbau: „Ein Projekt, von dem alle etwas haben.“

(Mühlacker Tagblatt vom 23. Februar 2013, vh)



Bei der Lesung in Ötisheim ermöglichten (v. li.) Ursula Schaier, Renate Prager, Werner Henle und Winfried Abicht vielfältige Blicke auf ein Leben mit Demenz. Foto: Stahlfeld

Demenz aus verschiedenen Perspektiven

Leseabend mit vier Personen des öffentlichen Lebens in der Ötisheimer Kelter – Veranstaltungsreihe wird fortgesetzt

Vielfältige Blicke auf die Demenz wirft die aktuelle Kampagne „Demenz – Ansichtssache“ in Mühlacker und Ötisheim. Bei einer Lesung wurde eine weitere Facette hinzugefügt.

Ötisheim. Vier Personen des öffentlichen Lebens lasen aus Büchern, in denen Betroffene und Angehörige über ihr Leben mit der Krankheit erzählen.

„Mit der Kampagne haben wir uns zum Ziel gesetzt, Demenz aus verschiedenen Perspektiven zu zeigen“, so Marion Aichele vom Organisationsteam bei der Begrüßung der rund 40 Gäste in der historischen Kelter in Ötisheim. Ziel müsse der respektvolle Umgang mit den an Demenz erkrankten Menschen im Alltag sein.

Demenz führe, so Marion Aichele, die Betroffenen und die Angehörigen an den Rand der Verzweiflung und Mutlosigkeit. Es gebe aber auch Momente der Stille und Geborgenheit, welche die negativen Eindrücke in den Hintergrund treten lassen.

Als „Menschen, die den Blick aufmachen“ begrüßte Marion Aichele Mühlackers Bürgermeister Winfried Abicht, Ötisheims Bürgermeister Werner Henle, Ursula Schaier von der Bürgerstiftung Mühlacker und Renate Prager, Pflegedirektorin der Enzkreiskliniken Mühlacker, die im Vorfeld je ein Buch zum Thema gelesen hatten und Teile daraus vorlasen, ergänzt um persönliche Erlebnisse.

Winfried Abicht hatte sein Buch mit Lesezeichen vor allem am Anfang und am Ende gespickt. „Dazwischen ist es eher eine Biografie“, so der Bürgermeister über Rudi Assauers Werk „Wie ausgewechselt: verblassende Erinnerungen an mein Leben.“ Was Demenz bedeutet, weiß Abicht auch aus persönlichen Erfahrungen. Die Großmutter hatte 25 Jahre lang Alzheimer. Keine Erfahrungen mit Demenz hat Ursula Schaier von der Bürgerstiftung. Sie las aus dem Buch „Mein Leben ohne gestern“ von Lisa Genova. „Es ist gut erklärt und gibt Passagen, die wirklich an die Nieren gehen.“

„Gute Nacht, Liebster“ – einen berührenden Bericht über Liebe und Vergessen von Katrin Hummel hatte Renate Prager ausgewählt, die im Krankenhaus fast tagtäglich mit der Frage konfrontiert wird, was Demenz von den Mitarbeitern abverlangt. Das Buch erzählt die Geschichte von einem Ehepaar, bei dem der Ehemann an Demenz erkrankt. Die Ehefrau erzählt sehr persönlich über Alltag, ihre Ängste und ihre intimsten Gedanken.

Ötisheims Bürgermeister Werner Henle kann sich noch gut an die Zeit vor 40 Jahren zurückerinnern, als er abends mit der Milchkanne auf den elterlichen Hof des Freundes ging. „Die Oma machte Sorgen und ist öfters abgehauen, für die Familie war das ein Problem, sie hat sich geschämt,“ erzählte er von seinen ersten Begegnungen mit der Krankheit.

Heute begegnet ihm Demenz ab und zu beim Besuch von Jubilaren in der Gemeinde. „Ond wer bisch du“, habe eines Tages ein Mann seinen Sohn gefragt und ihm sei bewusst geworden, „wie weh das tun muss, wenn einen der Vater nicht mehr erkennt.“

Der Österreicher Arno Geiger hat seine Erfahrungen mit der Demenzerkrankung seines Vaters in das Buch „Der alte König in seinem Exil“ gepackt. Aus den von Henle vorgetragenen Zeilen sprach nicht nur Mutlosigkeit. Sie machen auch deutlich, dass Witz, Würde und Selbstbewusstsein bei einem Menschen mit Demenz nicht verloren gehen.

Zwischen den Lesungen unterhielt George Kuchar (Stuttgart) am Klavier.

(Mühlacker Tagblatt vom 16. Februar 2013, Text u. Foto: Ulrike Stahlfeld)



Händle-Geschäftsführer Gerhard Fischer (Mitte) übergibt eine 2000-Euro-Spende für die Bürgerstiftung an die Vorstandsmitglieder Ursula Schaier und Wolf-Dieter Fuchslocher. Foto: Fotomoment

Händle unterstützt die Bürgerstiftung

Spende über 2000 Euro überreicht

Mühlacker (vh). Mit einer Spende von 2000 Euro unterstützt die Firma Händle die Bürgerstiftung Mühlacker.
„Wir sind hier seit 143 Jahren“, betonte Geschäftsführer Gerhard Fischer die starke Verbundenheit seiner Firma mit der Stadt. Mit 145 Mitarbeitern trage das Unternehmen eine „bürgerschaftliche und soziale Verantwortung“. Für ihn sind das gute Gründe, um die Bürgerstiftung mit 2000 Euro zu unterstützen. „Sie ist eine zentrale und übergeordnete Institution, die wichtige Dinge unterstützt“, betonte Fischer.
„Wir prüfen immer die Bedürftigkeit“, betonte Wolf-Dieter Fuchslocher als Vertreter der Bürgerstiftung, dass mit den Spendengeldern gewissenhaft umgegangen werde. „Ich bin mit der Entwicklung der letzten drei Jahre zufrieden“, zog Fuchslocher eine positive Zwischenbilanz.

(Mühlacker Tagblatt vom 18. Januar 2013, Text: Gerhard Franz; Foto: Fotomoment)



Aktuelles

Der Denkpfad geht seiner Vollendung entgegen

mehr...

Denkpfad der Bürgerstiftung Mühlacker

mehr...

Jochen Staib von der ahg übergibt Spende an die Bürgerstiftung

mehr...

Newsletter

Wenn Sie regelmäßig über die Arbeit der Bürgerstiftung informiert werden wollen, so abonnieren Sie doch unseren Newsletter. mehr...

Gütesiegel

Gütesiegel des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen
Bürgerstiftung Mühlacker | Bahnhofstraße 32 | 75417 Mühlacker | Telefax: 07041 42183 | E-Mail: info@buergerstiftung-muehlacker.de | Impressum/Datenschutz